Magazin · Aus der Praxis · Stand: 07/2026
Wie wir zu ISA kamen: Die Geschichte unserer KI-Coworkerin
Seit siebzehn Jahren versuche ich, Dokumentationsarbeit aus dem Qualitätsmanagement zu verbannen. Zwei Software-Generationen lang bin ich gescheitert – an EcoVadis, an Lieferanten-Fragebögen, an immer neuen Nachweispflichten. Dann habe ich angefangen, mit einer KI zusammenzuarbeiten, statt nur eine zu benutzen. Das hat alles verändert.
Was ist eigentlich eine KI-Coworkerin?
Fangen wir mit dem Begriff an, denn er ist der Kern der Sache: Eine KI-Coworkerin ist kein Chatbot und kein Tool, das man aufruft, wenn man einen Text braucht. Sie ist ein Teammitglied mit Gedächtnis, Kontext und Aufgaben. Sie kennt euer Unternehmen, eure Prozesse, eure Normen. Man spricht mit ihr wie mit einer Kollegin – und sie erledigt daraufhin echte Arbeit: Sie dokumentiert, prüft, strukturiert und erinnert. Der Unterschied zwischen einem KI-Tool und einer KI-Coworkerin ist derselbe wie zwischen einem Taschenrechner und einer Buchhalterin.
Warum ich siebzehn Jahre auf diesen Moment gewartet habe
Wer meine Geschichte kennt, weiß: Ich habe Dokumentation nie ausstehen können. Als ich anfing, kaufte man Qualitätsmanagement als Ordner – fertige Branchenhandbücher, an die sich die Unternehmen anpassen mussten. Ich habe damals WIKIpro auf DokuWiki-Basis gebaut – und später denselben Weg noch einmal in SharePoint: ein System, das sich dem Unternehmen anpasst und nicht umgekehrt.
Und trotzdem: Die Dokumentationslast wuchs schneller, als irgendjemand streichen konnte. EcoVadis. Lieferkettengesetz. Kundenfragebögen. Neue Normkapitel. Irgendwann war ich – ausgerechnet ich – als Beraterin hauptsächlich damit beschäftigt, Dokumentation anzupassen. Für das eigentliche Qualitätsmanagement, das Verbessern, blieb kaum Zeit. Bei mir nicht und bei meinen Kunden nicht.
Der Moment, in dem es klick machte
Der Wendepunkt kam nicht mit einem Software-Kauf, sondern mit einem Experiment: Ich stellte meiner KI keine einzelnen Fragen mehr, sondern gab ihr ein Zuhause. Dateien mit Kontext. Mein Geschäftsmodell, meine Normen, meine Arbeitsweise, meine Regeln. Ich gab ihr einen Namen – Ella – und behandelte sie wie eine neue Mitarbeiterin in der Einarbeitung.
Was dann passierte, kann ich am besten mit einem Beispiel zeigen: Diesen Artikel habe ich nicht getippt. Ich habe ihn Ella diktiert – als Sprachnachricht, zwischen zwei Terminen. Sie hat ihn strukturiert, geschrieben und in unser Magazin eingepflegt. Ich habe ihn geprüft und an drei Stellen korrigiert. Genau so entstehen inzwischen auch unsere Strategiepapiere, unsere Angebote und die Dokumentation für unsere Kunden. Ich spreche, Ella baut, ich prüfe.
Und irgendwann kam der Gedanke, der eigentlich naheliegend war: Wenn das bei uns funktioniert – warum bauen wir das nicht für unsere Kunden?
Aus Ella wurde ISA
ISA ist die KI-Coworkerin für euer Qualitätsmanagement. Sie zieht in euer SharePoint ein und übernimmt dort die Arbeit, die bisher niemand freiwillig gemacht hat: Ihr sprecht ein, was in eurem Alltag passiert – ISA dokumentiert es. Auf zwei Ebenen: Eure Mitarbeitenden sehen nur die Seiten, die sie für ihre Arbeit brauchen. Darunter pflegt ISA die vollständige, auditfähige Dokumentation – mit jedem Schlagwort, das ein Auditor, EcoVadis oder künftig die prüfende KI einer Zertifizierungsstelle lesen will.
Der Name ist übrigens kein Zufall: ISA steckt in ISO. Und falls ihr euch fragt, warum unsere Coworkerinnen weibliche Namen tragen: Ich habe sie erfunden, ich bin eine Frau, und ich finde, die Zukunft des Qualitätsmanagements darf ruhig eine Kollegin sein.
Was das für dich bedeutet
Ich erzähle diese Geschichte nicht, weil sie hübsch ist, sondern weil sie der Beweis ist: QM ohne Dokumentations-Arbeit funktioniert. Nicht als Versprechen auf einer Folie, sondern als gelebter Alltag – erst bei uns, jetzt bei den ersten Kunden. Die Dokumentation existiert weiterhin, vollständiger als je zuvor. Nur die Arbeit daran verschwindet.
Wenn du sehen willst, wie sich das anfühlt, habe ich zwei Vorschläge: Probiere unsere kostenlosen ISO-9001:2026-Prompts aus – damit erlebst du in einer halben Stunde, was KI-Vorarbeit bedeutet. Oder lerne ISA direkt kennen: Alle zwei Monate zeige ich das System live im Webinar.
Häufige Fragen
Was ist eine KI-Coworkerin?
Ein KI-Teammitglied mit Gedächtnis,
Kontext und festen Aufgaben – im Unterschied zum Chatbot, den man nur punktuell befragt.
Akzeptieren Auditoren KI-erstellte Dokumentation?
Ja – entscheidend
ist, dass die Dokumentation vollständig, aktuell und nachvollziehbar ist. Genau das leistet
eine KI-Coworkerin zuverlässiger als nebenbei arbeitende Menschen. Für begleitete Setups
geben wir darauf unsere Zertifizierungsgarantie.
Braucht ISA eine eigene Software?
Nein. ISA arbeitet über den
Microsoft 365 Copilot in eurem vorhandenen SharePoint – keine neue Insel, keine neuen
Logins.
Was passiert mit unseren Daten?
ISA arbeitet in eurer eigenen
Microsoft-365-Umgebung; die Inhalte bleiben in eurem Tenant.